Meisterempfehlung

Pulled Pork im Backofen

 

Zutaten

2,5 Kilo Schweineschopf ohne Knochen
ca. 600 ml Ananassaft
ca. 600 ml kräftige Gemüsebrühe
3 EL brauner Zucker
4 EL Senf
3 EL Paprikapulver, edelsüß
1,5 EL Salz
1,5 EL Puderzucker
1 EL Pfeffer
1,5 EL Kreuzkümmel
1,5 EL Knoblauchgranulat
1,5 EL Cayennepfeffer

15-20 Burgerbuns

(es sind jeweils gehäufte Löffel gemeint)

500 ml BBQ-Soße (gekauft oder selbstgemacht, ein schönes Rezept findet ihr ganz unten)

Für 7-10 Personen

1. Das Fleisch mit dem Senf dünn einreiben.

2. Alle Gewürze von Paprikapulver bis Cayennepfeffer miteinander vermischen.

3. Das Fleisch kräftig mit der trockenen Gewürzmischung einreiben. Es ist wichtig, die Gewürze wirklich in jede Ritze zu bekommen…je besser ihr das macht, umso aromatischer schmeckt hinterher das Fleisch.

4. Das gewürzte Fleisch nun in einen groooßen Gefrierbeutel geben und die Luft heraussaugen oder herausdrücken. Wenn ihr keinen so großen Beutel habt, könnt ihr es auch eng in Frischhaltefolie einschlagen und dann in eine saubere Plastiktüte geben. Nun ab in den Kühlschrank für 24 Stunden.

5. Das Fleisch etwa eine Stunde vor der Zubereitung herausnehmen und Zimmertemperatur annehmen lassen.

Zubereitung: 12 Stunden vor dem Essen

1. Das Fleisch, das schon Zimmertemperatur hat (s.o.) mit einem Fleischthermometer versehen.

2. Den Ofen auf 110 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

3. Etwa 250 ml Ananassaft und 250ml Brühe mit dem braunen Zucker verrühren und in eine weite Auflaufform geben (sollte größer sein als das Fleischstück). Die Auflaufform auf ein Blech (untere Schiene im Backofen) stellen, einen Rost auf die mittlere Schiene geben und das Fleisch auf den Rost legen.

4. Warten, warten, warten. Nach etwa 3 Stunden sollte das Fleisch eine Kerntemperatur von 65-70 Grad haben.

5. Nun das Fleisch regelmäßig mit dem Sud in der Auflaufform bestreichen. .. am besten alle 30-40 Minuten.

6. Wenn ihr das Fleisch bepinselt, ruhig mit dem Pinsel immer auch am Rand der Auflaufform entlang fahren und alles, was sich in der Form befindet, gut miteinander vermischen. Immer wieder Ananassaft und Brühe nachgeben. Am Ende verbraucht man zusammen locker einen Liter. ihr solltet auf jeden Fall immer so viel nachgeben, das ihr am Ende noch etwa 300 ml Sud in der Form habt, mit denen ihr das abgezupfte Fleisch vermengen könnt.

7. Die Fleischtemperatur geht die ersten Stunden recht fix hoch, erlebt aber immer wieder zwischendurch auch “Plateaus”,  das bedeutet, die Temperatur steigt lange nicht an. Das ist normal…nein, euer Thermometer ist nicht kaputt. Bei mir stockte die Temperatur beim letzten Mal bei 78 Grad sogar mehr als 2 Stunden lang.  Einfach warten .

8. Bei 85-88 Grad (eher Richtung 88) könnt ihr das Fleisch rausnehmen. Nun sollte es noch mindestens 1 Stunde, gerne aber länger, ruhen und solange warm gehalten werden. Dazu wickelt ihr das Fleisch in Alufolie und gebt es dann in den ausgeschalteten Ofen.

9. In dieser Zeit könnt ihr prima alles andere vorbereiten…den Tisch decken, Getränke bereit stellen, und ggf noch eine BBQ-Soße kochen:

1 Knoblauchzehe
50 ml Apfelessig
200 ml Apfelsaft
200 g Tomatenketchup
1 EL Sojasauce
1 TL Worcestersauce
4 EL Ahornsirup
1-2 TL geräuchertes Paprikapulver
1 EL Whiskey
Salz, Pfeffer

Den Knoblauch fein hacken und mit allen Zutaten bis zum Ahornsirup aufkochen. 20 Minuten leise offen köcheln lassen, dann mit den übrigen Zutaten abschmecken. Vorsicht mit dem geräucherten Paprikapulver! Es ist zwar sehr wichtig für dieses Rezept, aber eben auch sehr intensiv. Ihr bekommt es in Feinkostläden oder gut sortierten Supermärkten.

10. So…wenn alles angerichtet & fertig ist, darf das Fleisch wieder ausgepackt werden. Auf einem groooßen Brett wird es nun mit 2 Gabeln auseinander gepflückt. Die Fleischstücke vermische man 2/3 der BBQ-Soße.

11. Das Fleisch nun in die Pattys geben und mit den erwählten Zutaten belegen.

Kleiner Tipp: Zu den Burgen passt perfekt ein "coleslaw".

Einfach im Internet suchen da gibts eine Menge Rezepte.

Das ganze geht natürlich auch am Griller, dauert aber bedeutend länger.

( ca.18 Std) Hier gilt es zu bedenken, dass nicht jeder Griller gleich ist.

 

Viel Spass und gutes Gelingen.